(eb) Die Geburt eines Kindes verändert alles – das Leben, den Alltag, den Blick auf die Welt. Doch sie verändert auch den Körper. Viele Frauen erleben nach einer Schwangerschaft ungewollten Urinverlust – beim Niesen, Husten oder Tragen des Babys. Und oft kommt zur körperlichen Belastung ein Gefühl von Unsicherheit.
„Darüber spricht kaum jemand offen“, sagt Silvia Deymann, Leiterin des Kosmetikinstituts Meppen. „Dabei ist Inkontinenz nach der Geburt nichts Ungewöhnliches. Der Beckenboden hat Großartiges geleistet – und braucht Unterstützung, um wieder stark zu werden.“
Was passiert im Körper?
Während der Schwangerschaft trägt der Beckenboden über Monate zusätzliches Gewicht. Bei einer Geburt wird er stark gedehnt, manchmal entstehen kleine Verletzungen oder Überdehnungen der Muskulatur und des Bindegewebes. „Man kann sich das wie ein Trampolin vorstellen“, erklärt Silvia. „Wenn es lange stark belastet wird, verliert es an Spannung. Genau diese Spannung ist aber wichtig für die Kontrolle über die Blase.“
„Ich dachte, das geht von allein wieder weg“
Wir treffen Lena, 34, Mutter von zwei Kindern. Nach der zweiten Geburt bemerkte sie, dass selbst leichtes Joggen unmöglich geworden war. „Beim Spielen mit meinen Kindern habe ich mich oft zurückgehalten. Ich hatte Angst, dass etwas passiert“, erzählt sie offen. Über ihre Hebamme hörte sie vom Beckenbodenstuhl im Kosmetikinstitut Deymann. „Ich war skeptisch. Aber ich wollte mich endlich wieder sicher fühlen.“
Sanfte Unterstützung für die Rückbildung
„Gerade nach Schwangerschaften ist der EMP Chair eine wunderbare Ergänzung zur Rückbildung“, erklärt Silvia. Der Stuhl arbeitet mit gezielten elektromagnetischen Impulsen: „In einer Sitzung werden Tausende Muskelkontraktionen ausgelöst – viel mehr, als man bewusst trainieren könnte. Und das ganz entspannt im Sitzen.“ Für junge Mütter sei das ideal: „Keine Anstrengung, keine zusätzliche Belastung. Man sitzt 30 Minuten – und der Muskel arbeitet effektiv.“
Zurück ins eigene Körpergefühl
Heute spielt Lena wieder unbeschwert mit ihren Kindern im Park. „Ich habe ein Stück Freiheit zurückgewonnen“, sagt sie lächelnd. „Und ich wünschte, ich hätte früher darüber gesprochen.“