50 Jahre Salon Moorkamp

Friseurhandwerk in zweiter Generation

(th) In diesen Tagen freut sich der Friseursalon Moorkamp in der Krokusstraße 1 in Meppen-Esterfeld, auf 50 Jahre seines Bestehens zurückzublicken. Gemeinsam mit seinen Eltern, den ursprünglichen Inhabern Marianne und Alfons Moorkamp, freut sich Stefan, Sohn und heutiger Inhaber, über die große Treue und die Wertschätzung der Kundinnen und Kunden.

„Als wir unseren Salon im November 1975 hier eröffnet haben, war hier noch alles Wald“, berichtet Alfons im persönlichen Gespräch. Lediglich die Schneisen für die Straßen waren bereits in den Wald geschnitten gewesen. Auf den Hinweis seines Onkels hatten Alfons und Marianne Moorkamp in Rastdorf auf dem Hümmling von diesem damals neuen Wohngebiet in Meppen, welches damals entstehen sollte, erfahren. Die beiden Friseurmeister wagten den Schritt und bauten in der Krokusstraße ihren Salon und Wohnhaus. Durch das Geschäftszentrum direkt hinter dem Salon war von Beginn an für Kundschaft gesorgt.

Wichtig war es Marianne und Alfons stets, ihren Friseursalon einladend und modern zu halten. „Aus diesem Grund haben wir unseren Betrieb mehrfach renoviert und modernisiert“, führt er aus. „Auch haben wir uns gewünscht, dass einer unserer Söhne, Stefan und Martin, diesen weiterführen möchte. Allerdings sah es erst nicht danach aus“, fügt er an.

Übernahme und Forführung

Sohn Stefan hatte direkt im Anschluss seines Abiturs am Marianum in Meppen eine Ausbildung zum Friseur gemacht – dies allerdings stets mit dem Ziel, welches er auch erfolgreich umsetzte, im Anschluss ein Wirtschaftsstudium machen zu können. Dies schloss er auch erfolgreich ab und arbeitete in einer Unternehmensberatung in Düsseldorf. Doch der Kontakt nach Meppen blieb stets erhalten. Nach Jahren in der Beratung entschloss er sich, zurück ins Friseurhandwerk zu wechseln. „Nach kurzer Rückfrage in Duisburg, saß ich bereits eine Woche später im Meisterkurs dort“, schmunzelt er. Im Anschluss an die Meisterschule war er noch als angestellter Friseurmeister in Düsseldorf tätig, ehe er 2011 nach Meppen zurückkehrte. „Ich gestaltete damals genau wie jetzt den Betrieb meinen Vorstellungen nach um“, berichtet er. „Das muss man auch so machen“, unterstreicht Alfons die Aussage seines Sohnes. 2018 kam noch ein Salon in Wietmarschen hinzu.

Hier und jetzt

„Ich bin glücklich hier in meinen Salons in Meppen und Wietmarschen. Es ist mir wichtig, Kundinnen und Kunden ihrem Wunsch entsprechend fachkundig betreuen zu dürfen!“, unterstreicht der Friseurmeister. Es ist ihm zudem wichtig, junge Menschen in das Friseurhandwerk einzuführen und darin auszubilden. Seine Tätigkeit im Vorstand der Friseurinnung als Beisitzer unterstreicht seinen selbst gesetzten Anspruch.

Es ist die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden, die in dem modernen und klassischen Friseursalon Moorkamp im Mittelpunkt stehen!

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