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Jürgen Olczyk

Oskars Kleid

(eb) Familie ist ein Ort, an dem es egal ist, wer du bist und wie du bist. Ob Junge oder Mädchen, alt oder jung, introvertiert oder exzentrisch. Doch ist das wirklich so? Und wie verhalten sich die nächsten Verwandten, wenn diese Schubladen zu eng werden? Nicht immer passen unsere Kinder und Enkel in die bekannten Normen, und damit müssen wir klarkommen.

Diesen Fragen gehen Drehbuchautor Florian David Fitz und Regisseur Hüseyin Tabak in der bewegenden Tragikomödie „Oskars Kleid“ auf den Grund. Pantaleon Films in Koproduktion mit Warner Bros. Film Productions Germany präsentieren die herzerwärmende Vater-Sohn-Geschichte, die sich mit einem lange Zeit wenig beachteten Thema auf nachdenkliche und zugleich unterhaltsame Weise beschäftigt: Transgender-Kinder. Die innere Zerrissenheit, wenn Körper und gefühltes Geschlecht nicht übereinstimmen, erschwert es Kindern, ihren Platz im Leben zu finden. Obwohl die Akzeptanz der Eltern als wichtige Basis notwendig wäre, fällt es vielen Erwachsenen schwer, zu verstehen und zu respektieren, dass ihr Kind nicht „nur eine Phase“ durchlebt. Hauptdarsteller und Autor Florian David Fitz, der das Drehbuch schrieb, erzählt mit Mut zur Ehrlichkeit und humorvollen Zwischentönen die Geschichte eines überforderten Vaters, der mit der grundlegenden Identitätssuche seines Kindes an die eigenen Grenzen der Akzeptanz gerät. In der Rolle von Oskar/Lili gibt Newcomerin Laurì ihr Schauspieldebüt. In weiteren Rollen spielen Ava Petsch, Kida Khodr Ramadan, Marie Burchard, Juan Lo Sasso, Burghart Klaußner sowie Senta Berger.

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