(eb) Am Sonntag, 1. November 2026, ist das Drama „Der Sohn“ von Florian Zeller im Theater Meppen zu erleben. Die Inszenierung unter der Regie von Holger Hauer erzählt von einer Familie, die mit einer schweren psychischen Krise ihres Sohnes konfrontiert wird – und von der verzweifelten Frage, wie viel Eltern für ihr Kind tun können, wenn dieses selbst keinen Ausweg mehr zu sehen scheint.
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn herum ist zu viel für ihn. Erwachsenwerden, das Abschlussjahr im Gymnasium, die Trennung der Eltern und die neue Familie des Vaters. Er schwänzt die Schule und ist aggressiv. Was passiert nur mit ihm? Auf eigenen Wunsch zieht er von seiner überforderten Mutter zu seinem Vater Pierre (Hardy Krüger) und dessen neuer Frau. Pierre fühlt sich schuldig und versucht alles, um seinem Sohn zu helfen. Der Umzug soll wieder Ordnung in das Gemüt des Sohnes bringen und ihm die Lebenslust zurückgeben. Zunächst scheint sich die Situation zu entspannen. Doch ein missglückter Suizidversuch zeigt, dass Nicolas’ Probleme ernster sind als angenommen. Pierre ist verzweifelt, dennoch entschließt er sich, keine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wird seine Liebe reichen, um den Sohn vor sich selbst zu retten?
Wichtiger Hinweis für Besucherinnen und Besucher
„Der Sohn“ setzt sich ausdrücklich mit psychischen Krisen, familiären Konflikten, Depressionen und Suizidgedanken auseinander. Diese Themen werden im Verlauf der Inszenierung eindringlich behandelt. Das Stück kann daher emotional belastend sein. Besucherinnen und Besucher sollten diesen thematischen Schwerpunkt bei ihrer Entscheidung für einen Theaterbesuch berücksichtigen.
Tickets (Erwachsene: 26 €, Schüler: 5 €) und weitere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der Theatergemeinde Meppen (Kirchstr. 1a, 49716 Meppen, 05931 153 378), der Tourist Information Meppen (Markt 4, 49716 Meppen), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen der Theatergemeinde oder online unter meppen-theater.de.