20 Jahre LandsAid

Ein Jubiläumsabend im Emsland

(eb) Zurückblicken, Danke sagen und nach vorne schauen: Rund 60 Gäste feierten am 19. September in Meppen das 20-jährige Bestehen von LandsAid.

20 Jahre LandsAid – das sind 20 Jahre humanitäre Hilfe, mehr als 220 Projekte in rund 40 Ländern und viele Menschen, die diese Arbeit mittragen. Eine besondere Verbindung besteht zum Emsland: LandsAid-Aufsichtsratsmitglied Gaby Breuckmann stammt aus Meppen, der zweite geschäftsführende Vorstand Hans Musswessels aus dem nahe gelegenen Rhede. Zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer aus der Region begleiten die Organisation seit vielen Jahren.

Am 19. September feierte LandsAid deshalb gemeinsam mit rund 60 Gästen im Hotel Via Plaza Meppen by Hackmann sein Jubiläum. Gastgeber Wolfgang Hackmann unterstützt LandsAid seit mehreren Jahren und hat bereits verschiedene humanitäre Projekte der Organisation gefördert. Für die Jubiläumsfeier stellte er sein Haus zur Verfügung und schuf gemeinsam mit seinem Team den feierlichen Rahmen für den Abend. LandsAid hatte die Veranstaltung gemeinsam mit ihm vorbereitet.

Nach der Jubiläumsfeier im Januar im Landkreis Landsberg am Lech war Meppen der zweite regionale Jubiläumstermin. Beim Empfang und dem anschließenden Essen blieb viel Zeit für persönliche Gespräche.

Rückblick auf 20 Jahre LandsAid

Durch den Abend führte die Aufsichtsratsvorsitzende Birgit Stecher-Hame. Sie gab dem Programm auch eine persönliche Note und berichtete von ihrem Weg zu LandsAid nach dem Erdbeben in Haiti 2010. Wenige Monate später war sie selbst als Projektleiterin und Einsatzkraft für die Organisation in Haiti tätig.

Eine besondere Würdigung erhielt Gaby Breuckmann. Die gebürtige Meppenerin war langjähriges Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzende von LandsAid und gehört heute dem Aufsichtsrat an. Sie war zudem vielfach als Einsatzkraft tätig und setzt sich seit Jahren dafür ein, LandsAid im Emsland bekannt zu machen. Zahlreiche Gäste richteten persönliche Dankesworte an sie.

Der zweite Vorstand Hans Musswessels aus Rhede blickte auf die Entwicklung der Organisation zurück. LandsAid hat seine Arbeitsweise in den vergangenen 20 Jahren weiterentwickelt: Aus der medizinischen Soforthilfe mit eigenen Einsatzkräften ist eine verstärkte Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen entstanden. Dabei stehen gleichberechtigte Partnerschaften und die Stärkung lokaler Strukturen im Mittelpunkt.

Humanitäre Hilfe im Wandel

Geschäftsführende Vorständin Michaela Wiese richtete den Blick auf die aktuellen Herausforderungen humanitärer Hilfe. Sie sprach über sinkende öffentliche Mittel und die politische Diskussion über internationale Hilfe. Dabei betonte sie den Grundsatz von LandsAid: Hilfe wird nach Bedarf geleistet – unabhängig von Herkunft, Religion oder politischem Nutzen.

Ihre bewusst politische Rede stieß bei den Gästen auf große Resonanz. Mehrere kamen anschließend persönlich auf Wiese zu und betonten, wie wichtig sie es fänden, dass LandsAid diese Themen offen anspreche.

Auch Fragen zum Umgang mit Spenden wurden an diesem Abend häufig gestellt. Wiese erläuterte die Projektreisen, Gespräche mit Partnerorganisationen sowie die Prüfung von Belegen und Projektfortschritten. LandsAid trägt seit 2009 das DZI-Spendensiegel.

Ein Jubiläumsvideo mit Bildern aus 20 Jahren LandsAid gab Einblicke in Einsätze und Projekte. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Gerd Zimmermann, der die musikalische Gestaltung ehrenamtlich übernahm.

Beim anschließenden Essen blieb Zeit für Gespräche. Auch die Spendenbox wurde genutzt und zahlreiche Gäste unterstützten LandsAid anlässlich des Jubiläums.

„Ich wünsche mir, dass wir unterwegs bleiben, Gutes zu tun und das gut zu tun“, sagte Gaby Breuckmann.

Weitere Informationen: www.landsaid.org

Spendenkonto:

LandsAid e.V.
IBAN: DE66700520600000014001
BIC: BYLADEM1LLD

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