(sd) Drei Kinder in fünf Jahren, ein Körper, der nicht mehr derselbe ist, und ein Thema, über das viele Frauen noch immer nur leise sprechen: Lisa erzählt, wie sie nach den Schwangerschaften ihre Körpermitte wiedergefunden hat – und warum Beckenbodentraining für sie mehr ist als Rückbildung.
Lisa, drei Kinder in fünf Jahren. Was hat das mit deinem Körper gemacht?
Mein Beckenboden hat gelitten. Ich hatte keine klassische Inkontinenz, aber mir fehlte die Stabilität. Diese Körpermitte war einfach nicht mehr so da wie vorher.
Wie hast du das im Alltag gemerkt?
Vor allem beim Heben der Kinder, beim unteren Rücken und bei Bewegungen, bei denen man eigentlich gar nicht darüber nachdenken möchte. Es fühlte sich manchmal instabil an, fast so, als würde etwas nach unten ziehen.
Wie bist du auf die Behandlung aufmerksam geworden?
Durch eine Bekannte. Wir haben offen darüber gesprochen, weil sie auch Kinder hat. Ich glaube, in meiner Generation wird dieses Thema langsam weniger tabuisiert. Viele Frauen merken nach Schwangerschaften, dass sich körperlich etwas verändert hat, sprechen aber nicht unbedingt sofort darüber.
Was hat dich überzeugt?
Mit drei Kindern ist es schwierig, regelmäßig zum Sport zu gehen. Hier komme ich für 30 Minuten her, trainiere meinen Beckenboden intensiv und kann mich dabei sogar entspannen.
Wie war der erste Termin?
Unkompliziert. Ich hatte online gebucht und bin herzlich empfangen worden. Dann gab es ein Gespräch, die Anamnese und die erste Probesitzung.
Was hat sich durch die Behandlungen verändert?
Ich fühle mich stabiler. Meine Körpermitte ist mehr da, mein unterer Rücken macht weniger Probleme und ich kann die Kinder besser heben. Auch beim Trampolin mit den Kindern ist es entspannter, weil dieses unangenehme Gefühl weg ist.
Du hast auch Rückbildung gemacht. Wo liegt für dich der Unterschied?
Es ist intensiver. Bei Rückbildung muss man erst einmal wissen, wo der Beckenboden überhaupt ist und wie man ihn richtig ansteuert. Hier spürt man das sehr deutlich. Ich habe es bewusster wahrgenommen.
Würdest du es anderen Frauen nach Schwangerschaften empfehlen?
Ja, auf jeden Fall. Für mich ist es eine gute Unterstützung zusätzlich zur normalen Rückbildung und auch ein Stück Auszeit im Alltag.
Wenn du nach Schwangerschaft, Rückbildung oder körperlicher Instabilität ähnliche Themen bei dir bemerkst: Melde dich zu einer Erstberatung bei Silvia Deymann.