Liebe Leserinnen und Leser,
zunächst wünsche ich Ihnen ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr und nur das Beste für 2026.
Blickt man auf das vergangene Jahr zurück, wird klar: Meppen lebt und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Baustellen sind dabei kein Makel, sondern ein sichtbares Zeichen von Fortschritt und gelebter Stadtentwicklung.
So konnten wir im vergangenen Jahr die Sanierung und den Ausbau der Kuhstraße erfolgreich abschließen. Nach den unvermeidlichen Verzögerungen durch archäologische Funde ist diese zentrale Verbindung in der Innenstadt nun wieder für Autos und Fahrräder freigegeben. Auch im Propst-Busch tut sich einiges: Aus einer Bürgeridee im Rahmen des Beteiligungsformates „Deine Idee für Meppen“ entsteht ein Stadtpark, der schon jetzt Vorfreude auf viele entspannte Stunden im Grünen weckt. Nicht zuletzt haben wir den historischen Fuß- und Radweg am Stadtwall auf 1,2 Kilometern Länge saniert und damit einen beliebten Weg für Spaziergänger und Radfahrende aufgewertet und komfortabel gestaltet. Auch die Schülerwiese ist künftig barrierefrei erreichbar.
Besonders freut mich zudem, dass unsere internationale Partnerschaft lebendig bleibt. Ende September 2025 durften wir eine Delegation aus unserer polnischen Partnerstadt Ostrołęka begrüßen – ein Besuch voller guter Gespräche und wertvoller Begegnungen, der die enge Freundschaft zwischen unseren Städten einmal mehr spürbar gemacht hat.
Mit 2026 liegt nun ein weiteres spannendes Jahr vor uns. Zahlreiche Projekte werden Meppen erneut prägen und weiterentwickeln. So beginnen im neuen Jahr unter anderem die Bauarbeiten für das Feuerwehrhaus am Schützenhof. Die neue Feuerwache wird den modernen Anforderungen an Technik und Raumplanung gerecht und ermöglicht unseren ehrenamtlichen Einsatzkräften optimale Arbeits- und Einsatzbedingungen.
Gleichzeitig setzen wir Impulse für Sport und Vereinsleben: Als Bauherrin wird die Stadt Meppen eine neue Tennishalle sowie einen Schießstand am Haupteschweg errichten – Orte, die Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft fördern. Parallel dazu treiben wir die Planungen für das neue Emsbad voran.
Im Bildungsbereich stehen umfassende Sanierungsmaßnahmen an, unter anderem an der Marienschule und der Grundschule Bokeloh, um unseren Schülerinnen und Schülern zeitgemäße Lernumgebungen zu bieten.
Auch in der Stadtentwicklung setzen wir unsere positive Entwicklung fort: Der Stadtumbau „Rechts der Ems“ wird kontinuierlich weitergeführt und trägt sowohl baulich als auch durch die Aufwertung des öffentlichen Raums zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung des Areals bei. Gleichzeitig bleibt der Hochwasserschutz ein zentrales Anliegen. Mit der Errichtung einer Spundwand am Berghamsweg und der Sanierung verschiedener Deichabschnitte, unter anderem an der Dalumer Straße, stärken wir gezielt die Sicherheit unserer Stadt – Maßnahmen, die angesichts der zunehmenden klimatischen Herausforderungen unverzichtbar sind.
Darüber hinaus setzen wir wichtige Akzente für bezahlbaren Wohnraum. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Maßnahme Am Stadtforst entstehen nun in der Brandenburger Straße ein Vier-Familien-Haus und am Hemberg 15 Mikroappartements.
Auch die Stadtwerke investieren in die Zukunft unserer Stadt – mit dem Bau eines neuen Wasserwerks, das für die Versorgungssicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger von zentraler Bedeutung ist.
Liebe Leserinnen und Leser, 2026 ist für mich ein ganz besonderes Jahr: Am 31. Oktober 2026 endet meine Amtszeit. Wie bereits bekannt, werde ich nicht erneut kandidieren. Es bleiben also noch genau zehn Monate, in denen ich mich mit voller Energie und großem Engagement für unsere Stadt einsetzen werde. Lassen Sie uns gemeinsam die Projekte vorantreiben, die Chancen nutzen und Meppen weiterhin zu einer lebendigen, zukunftsfähigen Stadt gestalten.
Alles Gute für Sie!
Ihr
(Helmut Knurbein)
Bürgermeister