(th) Zahlreiche Gäste hatten ihren Weg zur Vernissage im Kunstzentrum an der Koppelschleuse gefunden. Eine humorvolle Rede auf plattdeutsch sorgte für beste Stimmung bei der Zuhörerschaft. Ulla Kleinlosen, erste Vorsitzende des Meppener Kunstkreises, begrüßte freudig die Gäste zu der neuen Ausstellung im Kunstzentrum Koppelschleuse, ehe Leonard Menke das Leben der Künstlerin Roswitha Lammersdorf vorstellte.
Über die Künstlerin
Roswitha Lammersdorf wurde in Meppen geboren. Nach einer Ausbildung zur Physiotherapeutin ging sie lange dieser Tätigkeit beruflich nach. Nebenberuflich absolvierte sie ein Abendstudium der Kunst an der „aki vor beeldende kunst“ in Enschede NL. Seit den 1990er Jahren ist sie parallel als Physiotherapeutin und freischaffende Künstlerin tätig. In der Kuhstraße in Meppen eröffnete sie im Jahr 2005 ihr eigenes Atelier. Vielen sind ihre Werke aus zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen bekannt.
Variation
Roswitha Lammersdorf ist eine vielseitige Künstlerin. Sie arbeitet in unterschiedlichen Stilen: von impressionistischen Landschaften bis zu abstrakten Naturdarstellungen und gelegentlich auch realistischen Figuren in Bewegung. Sie verwendet vornehmlich Acrylfarben und Pastellkreiden und schafft damit u.a. großformatige Werke.
Ein kennzeichnendes Element ihrer Arbeitsweise ist das Experimentieren mit verschiedenen Techniken. Manche Arbeiten entstehen direkt im Freien, indem sie das Tuch direkt auf den Boden legt und auch schon mal über Nacht im Freien der Witterung überlässt. Andere entstehen durch gestische, schichtende Farbaufträge und das bewusste Spiel zwischen Figuration und Auflösung.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Kunstzentrums an der Koppelschleuse (dienstags und donnerstags von 14.30 bis 17 Uhr, samstags 14.30 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr) besucht werden,