Neue Ausstellung im Meppener Kunstkreis

(th) Vom 7. Februar bis 4. April 2020 präsentiert die 1951 in Rathen (Elbe) geborene Künstlerin Claudia Lingen ihre Werke. Die bei Bad Kreuznach lebende Künstlerin Claudia Lingen zeigt in ihren Arbeiten einen besonderen Umgang mit dem Material Seide. Ihre Studien bei Frau Patel-Missfeldt (Schloss Grünau (Bayern)) oder bei Herrn Bernhard (Galerie Smend (Köln)) waren unter anderem Stationen ihres Weges. Sie hat eine ungewöhnliche Kunstform, eine eigene Malereitechnik entwickelt.

„Das duftig, luftige Material Seide bietet einen äußerst interessanten und herausfordernden Malgrund. Obwohl die Künstlerin das Fließen der Farbe, ähnlich wie in der Aquarellmalerei, steuern kann, spielt der „gezielte Zufall“ immer eine wesentliche Rolle. Kontrolliert werden die Malabläufe durch wiederholte Farbfixierung, so dass sich ein Werk stets aus mehreren Schichten zusammensetzt. Diese Überlagerung von Motiven bedeutet nicht nur Vielschichtigkeit, sondern es entsteht auch eine außergewöhnliche Transparenz und Leichtigkeit. Beide Eigenschaften werden durch die Präsentation des freien Schwebens der Arbeiten zusätzlich verstärkt.

Die dargestellten Objekte, die oft ins Unergründliche zerfließen, verweisen sowohl auf die Einfachheit und Schönheit der Dinge, als auch auf ihre Vergänglichkeit. So entsteht der besondere Charakter der Werke, getragen zwischen materieller Leichtigkeit und existentiellen Fragen. Dadurch bietet Claudia Lingen einen faszinierenden Einblick in ihre außergewöhnliche Kunsttechnik, ihre Experimentierfreude und ihre besondere Ausdrucksform.“ (Quelle: Pressetext C. Lingen)