Erneut ein Erfolg

(th) Der Heimatverein Meppen e.V. hatte am 6. November 2019 erneut in das JAM – Jugend- und Kulturzentrum eingeladen. Das Thema des zweiten Riedemann-Abends lautete „Vom Petroleum zum Strom“.

Zur Veranstaltung
Henning Harpel begrüßte die Anwesenden herzlich. Besonders sein Verweis auf eine Textpassage aus der deutschen Übersetzung des Buches „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett aus dem Jahr 1953 sorgte für Erheiterung. Im Originaltext berichtet Estragon, dass er schon immer durch die Pyrenäen wandern wolle. In der deutschen Ausgabe wurde diese Passage mit „durch das Emsland wandern“ als Sinnbild für Einöde und Rückständigkeit übersetzt. Im Anschluss an seine Worte führte Herr Wilhelm Aldrian, ehemaliger Leiter des Gaskraftwerkes Meppen, mit seinen Ausführungen durch den Abend. Dabei erfuhren die in großer Zahl erschienenen Besucherinnen und Besucher viel Informatives und so manche amüsante Begebenheit.

Beginnend mit dem Jahr 1807 in London führte Herr Aldrian die Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinem Vortrag durch die Energieentwicklung in Meppen. Unter anderem bezog er das ehemalige Kraftwerk am Püntkers Patt, das Torf-Kraftwerk in Rühle und das Kraftwerk Meppen in Hüntel in seine Ausführungen ein. Auch die Sanierung des Kühlturms in Hüntel und die Entstehung der noch heute prägnanten Bemalung einer Weltkarte sorgten für viele neue Informationen für die Gäste.

Kommentar

“In Fortführung der vorangegangenen Veranstaltungen stellt dieser erneut die wunderbare Symbiose von Alt und Jung dar. Während das JAM mit vielen Jugendlichen die Veranstaltungen videotechnisch auf sozialen Plattformen für die Nachwelt aufbereitet, berichten Menschen über Erfahrungen ihres Lebenslaufes. Geschichte und die Entwicklung vor Ort wird greifbar. Diese Abende sind ein wunderbares Format, bei welchem der Heimatverein Meppen e.V., das JAM sowie viele Jugendliche und Erwachsene ihre Stärken gemeinsam demonstrieren. Danke an alle Beteiligten.”

(T. Hagemann)