Orientierung, Sprache, Leben

(th) Im August 2019 freut sich unsere Stadt Meppen über internationalen Besuch aus Südamerika und China. YFU (Youth for understanding) setzt sich bereits seit mehr als 60 Jahren für den interkulturellen Austausch, die Völkerverständigung, ein. Junge Menschen aus vielen Ländern der Welt verbringen ein Jahr im Ausland und leben in einer Gastfamilie. Dort lernen sie die Sprache und Kultur, überwinden Stereotypen und Vorurteile. Jugendliche aus Deutschland nehmen bei der YFU am meisten Auslandsjahre in Anspruch. Im Gegensatz dazu steht jedoch, dass es Jugendliche aus dem Ausland in Deutschland schwer haben, Gastfamilien zu finden. „Das muss sich ändern,“ bekräftigt Gesa Marie Anneken aus Meppen.

Orientierungs- und Sprachkurse (OSKs)
Am 19. August 2019 kamen alle Gastfamilien im Gemeindehaus der Gustav-Adolf-Kirche zusammen. Gesa Marie begrüßte in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch) die Schülerinnen und Schüler sowie deren Gastfamilien. Einen besonderen Dank richtete sie an Pastor Krüger, welcher die Räume des Gemeindehauses für die OSKs zur Verfügung stellt. Auch Bürgermeister Knurbein sowie den Förderern von Stadt und Landkreis gilt ihr Dank. Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler aus Mexiko, Paraguay, Venezuela und China sind für drei Wochen Gäste in unserer Stadt. Hier erfahren sie innerhalb der Sprach- und Orientierungskurse sowie innerhalb der Gastfamilien, wie das Leben in Deutschland ist. Viele großartige Erlebnisse sind während der 3 Wochen geplant – u.a. ein Besuch der Freilichtbühne, der Besuch eines Spiels des SV Meppen. Im Anschluss daran reisen sie weiter in ihre über ganz Deutschland verteilten Jahresgastfamilien.

Kommentar von Tom Hagemann
“Liebe Meppenerinnen und Meppener, zu oft vergessen wir, was und wer wir sind. Ich möchte heute einmal mehr unterstreichen, wie stolz und glücklich ich bin, ein Meppener zu sein.

Die vergangenen Monate haben mir dies erneut deutlich vor Augen geführt: die NDR Stadtwette, das EL Open Air, das KLEINSTADTfestival, der Besuch von Jugendlichen aus aller Welt. Aber auch der Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für ihre Ziele und Meinungen einsetzen. Die Geschäftswelt oder das Citymanagement, welches mit neuen Aktionen wie der „Queen of Shopping“ neue Wege beschreitet, beeindrucken mich. Kurz: Unsere Stadt Meppen lebt. Jede und jeder von uns sollte sagen:
ICH BIN AUS MEPPEN!”