15. September 2019

(th) Zum Abschluss der Freiluftsaison präsentieren auf dem 27. Töpfermarkt in Meppen 27 Keramikerinnen und Keramiker meisterliche Keramikkunst und professionelles Handwerk. Trotz der umfangreichen Baumaßnahmen auf dem Gelände an der Koppelschleuse begrüßen um 11 Uhr der Vorstand des Meppener Kunstkreises, Vertreter der Stadt und des Landkreises Besucherinnen und Besucher sowie Ausstellerinnen und Aussteller.

Bauarbeiten am Archäologischen Museum
Das Gebäude des bestehenden Archäologischen Museums wird erweitert. Das Stadtmuseum wird in dem Erweiterungsbau ebenfalls zu finden sein. Aufgrund der Baumaßnahmen sind einige Flächen aktuell nicht für den Töpfermarkt nutzbar. Dies macht eine neue Anordnung der Marktstände erforderlich, die in diesem Jahr auf der Rasenfläche zwischen dem Café an der Koppelschleuse und dem Jugendgästehaus aufgebaut sein werden.

Der Emsländische Töpfermarkt
Was vor 27 Jahren recht klein mit 13 Keramikwerkstätten begann, hat sich zu einer der am meisten besuchten Veranstaltungen des emsländischen KULToursommers gemausert. Bei freiem Eintritt erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges und abwechslungsreiches Keramikangebot mit hohem Qualitätsstandard. Geboten werden hochwertige Gebrauchskeramiken in großer Formen- und Farbenvielfalt, figürliche Keramik, keramische Objekte und alles was der Mensch im Bereich Tisch und Garten benötigt.

Freuen dürfen sich die Besucher auch wieder über viele der bekannten und einige neue Keramik-Werkstätten, z.B. von Heiko und Diana Labusch aus der Stadt Norden. Alle ihre Keramiken werden bei 1250°C gebrannt. Ihre Haushaltskeramik ist spülmaschinenfest und kann in Backofen und Mikrowelle benutzt werden. Ihre Gartenkeramik ist frostfest und darf im Winter draußen Ihren Garten verschönern. Einige Keramiken werden aufwändig von Diana Labusch mit einem Rosendekor verziert.

Aus Rheinland Pfalz kommt das Ehepaar Hömmerich. Das Grundmaterial für Ihre Keramik ist spanischer Ton. Dieser ist aufgrund seiner Zusammensetzung winterfest. So ist es Ihnen möglich, Skulpturen und Gefäße zu gestalten, die besonders im Zusammenhang mit der Natur wirken. Frauke Schlegelmich aus Legden wird ihre besonderen Salzstreuer vorführen. Das Ehepaar Erika und Uwe Luchtmann aus Steyerberg in der Nähe von Nienburg hat sich vorwiegend auf Haushalts- und Gartenkeramik spezialisiert. Wert auf Einzelstücke legen die Keramikkünstler Günter Boguschewski und Ute Thölen aus Bad Zwischenahn. „Wir arbeiten für die Seele“, so Boguschewski. Er zeigt unter anderem verschiedene Vasen oder auch Gartenskulpturen in Pilzform oder die neuen „Hagebutten“. Die ehemalige Emsländerin Susanne Dedden reist aus Vallendar in der Nähe von Koblenz an. Sie bietet farbenfrohes Geschirr für den täglichen Gebrauch auf dem Tisch und in der Küche in wunderschönen verschiedenen Pastelltönen an, die an die 60er Jahre erinnern.

Die Teilnehmer der Sommerakademie stellen ihre Skulpturen, die sie während des Bildhauerseminars gefertigt haben, aus. Zusätzlich werden die Ergebnisse eines Projektes von Studierenden am Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim ausgestellt. Die Arbeiten der jungen Künstler reichen von Bildern und Objekten über Projektionen bis hin zu interaktiven Installationen.

Für die musikalische Untermalung sorgt Jonas Egbers aus Meppen. Um das leibliche Wohl der Gäste kümmert sich das Café Koppelschleuse und der fahrende Grill c.y.c.l.e Catering. Ein Café-to-go ist auch im Meppener Kunstkreis erhältlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich von der besonderen Atmosphäre selbst zu überzeugen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:
www.meppener-kunstkreis.de