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(th) Unser Klima ändert sich. Nein: wir haben unser Klima durch unser Agieren auf diesem Planeten verändert. Die Zeit ist gekommen, sich der Konsequenzen unseres Handelns bewusst zu werden und die nötigen Schritte zu beschreiten, welche das Ausmaß der durch uns verursachten Klimaänderungen einzudämmen. Freitags versammeln sich Schüler in den „Fridays for future“-Demonstrationen auf den Straßen vieler Länder, um die Politik aufzurufen, tätig zu werden. Die Wissenschaft warnt vor den großen Risiken eines sich ändernden Klimas. Das Thema ist überall in unserer Gesellschaft angekommen. Egal ob Frau oder Mann, ob Jung oder Alt – wir alle wollen unseren Planeten für uns und unsere Nachkommen lebenswert erhalten.

Strom, Wärme und Mobilität

In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens bestehen bereits heute Möglichkeiten, den Kraft- und Rohstoffverbrauch sowie die damit verbundenen Emissionen deutlich zu senken. Dieses sind zum einen E-Fahrzeuge, welche bei nüchterner Betrachtung nicht nur eine Alternative zu von Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeugen darstellen, sondern diesen in vielen Bereichen überlegen sind. Wohnungen und Eigenheime können über Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen und energetische Sanierungen eine nahezu ausgeglichene Bilanz vorweisen. Oft wird ein Bereich für sich allein herausgenommen und an ihm Probleme aufgezeigt. Doch ist es nicht richtig, einen einzelnen Punkt losgelöst vom Gesamtkonzept darzustellen. Es gilt das Zusammenspiel der unterschiedlichen Sektoren, die sogenannte Korrelation, in den Blickpunkt zu rücken.

Vernetzung bietet großes Potential

Die konstante Versorgung mit Energie wird oftmals als Problem genannt. Hier kommt es zu einer nahezu idealen Korrelation zwischen Wind- und Sonnenenergie. Generell kann festgehalten werden, dass in Phasen von großer Sonnenstrahlung weniger Wind auftritt und dieser Sachverhalt auch in der gegenläufigen Beziehung gilt. Wenn viel Energie, beispielsweise im Bereich Wind, gewonnen werden kann, sind nicht ausreichend Abnehmer am Netz, um die Energie zu verbrauchen. Auch würden die Speicherleistung nicht ausreichen, um die Energie für andere Phasen vorzuhalten. In beiden Bereichen kommt es allerdings, z.B. durch Elektro-Fahrzeuge, zu wunderbaren Synergien: die Akkus aktueller E-Autos können als Abnehmer und Speicher zugleich dienen. Auch das Zurückspeisen von geladener Energie in den Stromkreislauf beherrschen einige Fahrzeuge bereits heute. Es gilt die Kommunikation zwischen den Energieabnehmern und den Erzeugern auszubauen, da auf diesem Weg Spitzen aufgefangen werden können.

Neue Serie

Die Möglichkeiten sind vielfältig, doch jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Seit wenigen Wochen setzen wir in der Redaktion auf ein Elektrofahrzeug. Bereits jetzt steht fest: dieser Schritt war ein absoluter Gewinn. Das Stadtmagazin DER MEPPENER wird in den kommenden Ausgaben unterschiedliche Bereiche der Energie und Sanierung genauer betrachten.