Neue Bahnhofsunterführung

(eb) Sechs, teils international renommierte Künstler der Urban Art-Szene haben am vorletzten März-Wochen-ende insgesamt 26 Metallplatten für die Bahnhofsunter-führung gestaltet.

Diese bekommt in den nächsten Monaten nicht nur ein Facelift – eine umfangreiche Modernisierung und Sanie-rung steht an. „Gegenwärtig wirkt der Tunnel alles andere als ansprechend. Insbesondere die fehlende Beleuchtung ist ein großes Manko. Sicherer und attraktiver soll die Unter-führung werden“, fasste Bürgermeister Knurbein zusam-men. Erste Vorbereitungen für die baulichen Maßnahmen erfolgen in diesen Tagen vor Ort. Auch ein neues Lichtkon-zept steht auf dem umfangreichen Aufgabenkatalog. Die-ses ist mit Blick auf die Sicherheit funktional, aber zugleich auch ästhetisch. So soll die Beleuchtung den Tunnel sowie die eindrucksvollen Kunstwerke der Urban-Art-Künstler gekonnt in Szene setzen.

Die Idee zu diesem besonderen Projekt hatte Bürgermeis-ter Knurbein gemeinsam mit den verantwortlichen Mitar-beitern entwickelt. „Urban-Art-Kunst passt hier einfach“, sagte der Rathauschef. „Auf diese Weise verwandelt sich die Bahnhofsunterführung zugleich in eine moderne Be-gegnungsstätte für Kunst, Kultur und Mobilität. Im Auftrag des Meppener Bauamtes und des JAM hatte Urban-Art-Ken-ner Oliver Bartelds die international bekannten Künst-ler AMIT2.0, Moritz GREEN, ROOKIE, TASEK und das Duo ARNDT&GRUMBOWSKI nach Meppen geladen. Nach einer Ortsbegehung wurden die 26 Metallplatten in der Größe zwei mal drei Meter im rückwärtigen Bereich des JAMs ele-gant platziert und von den Künstlern eindrucksvoll gestal-tet. „Es wird eine Art Geschichte unter dem Motto „Be-gegnungen“ erzählt, das heißt die Darstellungen bauen aufeinander auf, fließen ineinander über“, erklärte Stadt-jugendpfleger Karsten Streeck.

Interessierte konnten den Entstehungsprozess live oder via Social Media im Zeitraffer verfolgen, für das leibli-che Wohl war auf dem JAM-Gelände gesorgt und DJ MEY-DYONE sorgte für den richtigen Sound. Die Sanierungs-arbeiten an der Unterführung sind bereits gestartet; die Fertigstellung ist für den Spätherbst geplant. Die Metall-platten sollen mit Plexiglas versehen werden; darüber hi-naus baut man aber ebenso auf den Ehrenkodex der Ur-ban-Art-Szene.

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