Auf der Sonnenseite bei der Präsentation des neuen Programms

(jg) Bei Sonnenschein und minus drei Grad trafen sich die Mitglieder des Kunstkreises und ihre Gäste am Sonntagvormittag, 20. Januar an der Remise der Koppelschleuse zum Neujahrsempfang.

Zum Auftakt ergriff die Vorsitzende des Kunstkreises, Ulla Kleinlosen, das Wort, um die Mitglieder und geladenen Gäste wie Martin Gerenkamp, 1. Kreisrat des Landkreis Emsland, Bürgermeister Helmut Knurrbein, 1. Stadtrat Bernd Ostermann, den Landtagsabgeordneten Bernd Carsten Hiebing und und Ratsmitglieder der Stadt zu begrüßen.

„Wir wollen nicht nur einen dankbaren Rückblick auf das für uns und die Kultur in Meppen erfolgreiche vergangene Jahr halten, sondern auch eine Vorausschau auf das, was uns in diesem Jahr erwartet“, sagte Kleinlosen und verwies auf die bevorstehende Ausstellung „Ausweitung der Komfortzone“ der Münchener Künstlerin Sara Zagefka ab dem 8. Februar.

Weitere Highlights im kommenden Halbjahr seien unter anderem die Jahresausstellung der Kunstschule „Anders sehen“ (29. April bis zum 9. Juni), vom 28. Juni bis zum 17. August zeigt die Künstlerin Dorothea Siegert Binder ihre Werke zum Thema „Papier trifft Pappmaschee mit frivol fröhlichen Figuren. Zahlreiche Workshops wie beispielsweise Freies Malen, Figürliches Arbeiten mit Modell (mit Christa Baumgärtel), Keramikworkshops oder die Sommerakademie der Bildhauer sind Bestandteil im neuen Programmheft.

Ulla Kleinlosen bedankte sich bei Marita Stoschek und Manfred Hengstmann für die geleistete Vorstandsarbeit bis ins vergangene Jahr und stellte im nächsten Atemzug den neuen Vorstand des Kunstkreises vor: Melanie Kuipers (Beisitzerin), Thomas Lake (Schatzmeister), Julia Wübben (stellvertretende Vorsitzende) und Sonja Kaßburg (Schriftführerin).
Rückblickend und mit tiefer Trauer gedachte Kleinlosen an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Bärbel Lenschen, Bärbel Pricker-Egener, Karin Stief-Kreihe und Heinz Jansen. „Wir sind Ihnen über den Tod hinaus verbunden“, sprach sie.

Burkhard Sievers, Geschäftsführer des Kulturnetzwerk Koppelschleuse, gab sich beim Rückblick auf das vergangene Jahr sehr erfreut über das vom Publikum sehr gut angenommene Programm: „Finanziell war es ein gutes Plus für uns!“ Vor allem die Zusammenarbeit mit beispielsweise dem Marianum oder Veranstaltungen im Cafè Koppelschleuse seien sehr gut etabliert. „Das Anmeldeverfahren mit eigener Software kann nun online genutzt werden“, sagte Sievers und bedankte sich bei Jens Menke für die Realisierung.

In entspannter Atmosphäre neben Feuerkörben bei Punsch, Neujahrskuchen und heißer Suppe fand ein toller Austausch unter den Gästen statt.

Autor

Janet Große

Stadtmagazin ER MEPPENER

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