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(eb) Zur Erhaltung und Restaurierung des denkmalgeschützten Gebäudeensembles Gymnasialkirche und Residenz in Meppen gründete sich 1987 ein Förderverein. Seither gab es einige wenige personelle Veränderungen. Im Sommer hat sich ein neuer Vorstand mit dem Vorsitzenden Bürgermeister Helmut Knurbein gebildet.

Zweite Vorsitzende ist Oberstudienrätin Daniela Brüsse-Haustein, Schulleiterin des Windthorst-Gymnasiums Meppen. Das Gotteshaus künftig stärker in den Mittelpunkt zu rücken, das hat sich der neu gewählte Vorstand auf die Fahne geschrieben. Unterstützt werden sie dabei von Oliver Roosen, Dr. Andrea Kaltofen, Propst Dietmar Blank, Superintendent Dr. Bernd Brauer, Arnold Terborg und Marc-André Burgdorf.

Der Landkreis Emsland ist Träger der Gymnasialkirche sowie der Residenz und hat als solcher in den vergangenen Jahren zahlreiche Investitionen für den Erhalt der Gebäude getätigt. Jüngst hat es eine umfassende Sanierung gegeben. „Die Gymnasialkirche ist ein absoluter Touristenmagnet – es vergeht kaum ein Tag, an dem dieses Wahrzeichen von Meppen nicht von einer Kamera fokussiert wird“, zeigt sich Bürgermeister Knurbein stolz auf die Sehenswürdigkeit. Lobende Worte gibt es auch um ihre „Multifunktionalität“.

So fände hier beispielsweise in der Vorweihnachtszeit auch ein Adventskonzert statt. Gleichwohl gelte es aber auch die Gymnasialkirche in ihrer eigentlichen Bestimmung als Gotteshaus zu erhalten. In diesem Zusammenhang verweist der Bürgermeister auf das ökumenische Mittagsgebet in der Passions- und Fastenzeit in der Gymnasialkirche, das immer sehr gut angenommen würde. Ab Ostern bis September ist die Gymnasialkirche darüber hinaus immer sonntags von 15 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Stadt Meppen

Foto: Stadt Meppen