Die Fachambulanz Sucht Emsland feiert

(eb) Amy Winehouse hat gesungen: “They tried to make me go to rehab and I said no no no“ – der Ausgang der Geschichte ist bekannt. Die Fachambulanz Sucht Emsland des Diakonischen Werkes hingegen sagt seit 20 Jahren „Yes!“ zur Rehabilitation von Menschen mit Problemen im Umgang mit Alkohol und Drogen und will dies feiern!

Rückblick
Begonnen hat alles im Jahr 1997 mit der Idee des früheren Leiters der „Drobs“, Rüdiger Laack, ambulante Therapie vor Ort vorzuhalten. Dazu waren jedoch viele Vorarbeiten notwendig. Die kleinen Beratungsstellen in Lingen, Meppen und Papenburg mussten zu einer integrierten Stelle für Alkohol und Drogen zusammengeschlossen werden, es mussten ein Arzt bzw. eine Ärztin und ein Psychologe/-in gewonnen werden und Rentenversicherungen und Krankenkassen mussten das Ganze auch genehmigen. Aber schon im Herbst 1998 konnte mit den ersten Einzeltherapien und 1999 mit der ersten Gruppe begonnen werden, noch provisorisch in einem Kindergottesdienstraum der Gustav-Adolf Gemeinde in Meppen. Anschließend ist die Fachambulanz Sucht Emsland gewachsen und gewachsen. Es wurden neue Häuser gebraucht, um arbeiten zu können und um die Akzeptanz für die ambulanten Therapieangebote als „richtige“ Therapie zu schaffen. Diese Arbeit hält bis heute an.

Nach 20 Jahren erfolgreicher Entwicklung bietet die emsländische Fachambulanz Sucht des Diakonischen Werkes ambulante Rehabilitation an allen drei Standorten mit verschiedenen Gruppen und Terminen an. Behandelt werden nicht nur Substanzabhängigkeit, sondern auch Glücksspiel-, Medien- und andere Abhängigkeitsstrukturen. In den letzten 20 Jahren haben circa 1.900 Menschen eine ambulante Rehabilitation durchlaufen und durchschnittlich befanden sich die Betroffenen etwas über ein Jahr in dieser Maßnahme. Einbezogen in die Therapie wird immer auch die Lebensumwelt der betroffenen Menschen. Der Erhalt von bzw. der Wiedereinstieg in eine zufriedenstellende Lebensgestaltung steht für die Fachambulanz Sucht Emsland an vorderster Stelle.

I`ll try to make you go to rehab…yes yes yes!
Die Mitarbeitenden der Fachambulanz Sucht Emsland haben oft extrem schwierige Lebenssituationen kennengelernt und gemeinsam bewältigen müssen. Sie haben sehr viel von den Menschen in der Rehabilitation gelernt und haben trotz der vorhandenen sehr ernsten Probleme in den 20 Jahren auch immer wieder sehr viel Spaß an und mit der Aufgabe gehabt. Deshalb will die Fachambulanz Sucht Emsland des Diakonischen Werkes bei ihrem Jubiläum niemanden mit vielen Grußworten belasten – sondern feiern, sich bedanken und weiter sagen: I`ll try to make you go to rehab…yes yes yes! Am 30. November 2018 beginnt die Feier bei einem kleinen Imbiss und einem lockeren Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre um 18:00 Uhr, natürlich alkohol- und drogenfrei.

Konzertabend
Mit Sibannac und Joker eröffnen ab 20:00 Uhr zwei Rapper aus Lingen und Meerbusch-Osterath den Konzertabend. Die beiden jungen Rapper haben bereits an mehreren Rap Battles im Internet teilgenommen und feiern an diesem Abend ihr Bühnendebüt.

Direkt im Anschluss betreten die Jungs von The Boar die Bretter im JAM. Die fünf Meppener überzeugen mit einer mitreißenden Punkrock-Covershow und spielen dabei die eingängigen Klassiker des Genres. Von den Broilers bis Feine Sahne Fischfilet über die Beatsteaks bis The Misfits ist alles dabei, was das Herz begehrt.

Headliner an diesem Abend sind Destination Anywhere! Hier trifft Punkrock und Poppunk mit wildem Herzen auf Posaune, Saxophon und Trompete. Destination Anywhere sind die deutsche Partyband für Außenseiter. Mit wilden Liveshows, ungezügelter Lebensfreude und verständnisvollen Texten.

Destination Anywhere gründeten sich bereits 2006 und sorgten mit Auftritten auf vielen namhaften Festivals wie u. a. dem Rock am Ring schnell für Aufruhr in der deutschen Punkrock-Szene.

Die Veranstaltung REHAB – Yes! Yes! Yes! findet am 30. November 2018 im Jugend- und Kulturzentrum Meppen (JAM-Center), An der Bleiche 3 in 49716 Meppen statt. Der Beginn der Veranstaltung ist um 18:00 Uhr, der Konzertteil wird gegen ca. 20:00 Uhr beginnen. Parkplätze sind in ausreichender Zahl hinter dem Emsbad am Nagelshof vorhanden. Der Eintritt ist frei!

Weitere Infos: www.diakonie-emsland.de

Autor

Eigenbericht

Diakonisches Werk

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