Bürgergespräch

(th) Am Mittwoch, den 18. Oktober 2017, hatte die Stadt Meppen in den Ratssaal eingeladen. An diesem Abend hatten Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Mögichkeit, sich über den aktuellen Stand des Projektes „Zukunftswohnen Esterfeld“ zu informieren.

Baudezernent Dieter Müller (s. Foto) begrüßte die Anwesenden zu der Veranstaltung. Gemeinsam mit Ludger Frese, Klimaschutzmanager der Stadt Meppen, sowie zwei auf das Thema „Energetische Sanierung“ spezialisierten Ingenieurbüros wurden Informationen rund um die Themen „energetische Sanierung“ und Fördermöglichkeiten gegeben.

Durch energetische Sanierungen soll der CO2-Ausstoß minimiert werden. Frau Dietrich vom Ingenieurbüro „Energielenker“ führte die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer in die Materie ein. Im Auftrag der Stadt hatte das Büro bereits eine Ist-Zustands-Analyse durchgeführt. Dabei wurde zunächst festgestellt, dass 79 Prozent der Häuser im Stadtteil vor dem Jahr 1978 errichtet worden sind. Da die erste Wärmeschutzverordnung ist erst im Jahr 1978 in Kraft getreten ist, seien diese Häuser ernergetisch sanierungswürdig.

Bei einer postalischen Bürgerbefragung von 2000 Esterfelder Haushalten konnte ein Rücklauf von 17 Prozent erlangt werden. Aus der Auswertung der Ergebnisse ließe sich erkennen, dass etwa zwei Drittel der dort lebenden Meppenerinnen und Meppener interesse an einer Sanierung hätten. Deutlich sei aber besonders, dass die Esterfelderinnen und Esterfelder gern in ihrem Stadtteil wohnen und sie die Nähe zur Natur, zu Freizeit und Einkaufsmöglichkeiten sehr schätzen.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer nutzen bereitwillig die Möglichkeit zur Diskussion. Es wurden unter anderem Ängste vorgetragen, an den Kosten einer Quartierssanierung beteiligt werden zu können. Dieter Müller, Baudezernent, berichtete: „Auf einer Radtour durch Esterfeld im August konnten wir keinerlei Missstände baulicher Natur feststellen.“ Die Einleitung eines Prozesses der Quartierssanierung würde es der Stadt Meppen erlauben, Nachweise bspw. über energetische Baumaßnahmen einzelner Eigentürmer zu erstellen. Diese könnten dann steuerlich durch das Finanzamt berücksichtigt werden. Auch Ludger Frese, Klimaschutzmanager, bestätigte: „Es geht darum, die Chancen der energetischen Sanierung sowie Zuschüsse der KfW und BAfA individuell nutzen zu können.“

Im Anschluss stellte Walter Teckert, Behindertenbeauftragter der Stadt Meppen, in seinem abschließenden Vortrag die Möglichkeiten des barrierearmen Umbaus vor. Mit kleinen Dingen, z.B. Griffen in der Dusche, breiteren Durchgängen, ebenerdigen Zugängen uvm., können bereits heute die Notwendigkeiten von Morgen geschaffen werden. Alle Vortragenden sind sich darin einig, Esterfeld für Jung und Alt attraktiv und zukunftsorientiert gestalten zu wollen.

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