(sh) Der Meppener Ortsteil Holthausen grenzt an Meppen-Hüntel und ist idyllisch nahe des Dortmund-Ems-Kanals und der Ems gelegen. Holthausen ist mit 142 Einwohnern der kleinste Ortsteil Meppens und befindet sich etwa sechs Kilometer nördlich zum Zentrum Meppens. Gemeinsam mit den Dörfern Borken, Hemsen und Hüntel gehört auch Holthausen zu den sogenannten „Nordgemeinden“, die zusammen das Kirchspiel Hemsen bilden. Im Zuge der Gemeindereform gehört Holthausen seit 1974 zur Stadt Meppen, den Ort selbst gibt es aber bereits wesentlich länger. Eine erste urkundliche Erwähnung als „Holthuson“ stammt aus dem 11. Jahrhundert. Lebten im Jahr 1651 erst 35 Einwohner in Holthausen, gab es 1974 bereits fast 150 Einwohner. Meppen-Holthausen besteht aus einer Fläche von 321 Hektar, ein Großteil davon besteht aus Wiesen und bewaldetem Gebiet.

Etwa einen Kilometer südlich des Ortskerns von Holthausen liegt ein großes Wehr, welches anhand des Wasserstandes der fließenden Ems reguliert wird. Auch der Glockenturm in Holthausen sowie das Häuschen des Heimatvereins laden zum Verweilen ein. Sowohl am Glockenturm als auch an der sogenannten Schutzhütte lassen sich verschiedene Inschriften entdecken, bspw.: „Ein Haus ist hier entstanden durch vieler Leute Fleiß. Drum soll es uns nun dienen für Ruh und Heiterkeit.“ Wer Lust hat, die weiteren Inschriften zu entdecken, kann am besten in Holthausen während einer Fahrradtour eine kleine Pause einlegen, sich an einen der Tische bei der Schutzhütte setzen, sich mit einem Butterbrot stärken und dann die einzelnen Schriften erforschen.

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