(eb) Das Gymnasium Marianum nimmt als eine von 40 Schulen aus ganz Niedersachsen am landesweiten Projekt „Schule:Kultur!“ teil. Das Niedersächsische Kultusministerium, das Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Mercator Stiftung fördern das derzeit zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt. Gemeinsames Ziel ist es, Kultur und Kreativität noch stärker im Alltag der Kinder und Jugendlichen zu verankern.

In dem Projekt sollen vielfältige kulturelle Aspekte in den Unterricht aller Fächer hineinwirken und zum lebendigen Lernprinzip und Gestaltungselement im gesamten Schulalltag werden. Darüber hinaus wollen alle Beteiligten die Entwicklung lokaler Kooperationen zwischen Schule und Kulturanbietern stärken und die Bedeutung von Kultur im Alltag verdeutlichen.

Das Marianum möchte mit dem Projekt das kulturelle Profil der Schule weiter schärfen und die bereits zahlreich vorhandenen Angebote der Schule sammeln, dokumentieren, vernetzen und neu initiieren. „Durch das Projekt wollen wir Impulse für die Schulentwicklung gewinnen und künftig kulturelle Bildung im Schulprogramm verankern“, so Schulleiter Leo Pott. Außerschulischer Kulturpartner des Marianums ist das „Kulturnetzwerk Koppelschleuse“, mit dem das Gymnasium bereits in der Vergangenheit verschiedene Projekte durchgeführt hat.

Weitere außerschulische Partner im Projekt „Schule:Kultur!“ sollen Kulturinstitutionen und kulturpädagogische Einrichtungen wie Theater, theaterpädagogische Zentren, Museen, Kunstvereine, Filmeinrichtungen, sozio- und interkulturelle Einrichtungen, Bibliotheken, Einrichtungen der Denkmal- und Heimatpflege und der Archäologie, Musik- und Kunstschulen sowie Künstlerinnen und Künstler mit pädagogischer Erfahrung sein. Die Umsetzung des Projekts gestaltet jede Schule in Zusammenarbeit mit ihrem außerschulischen Kulturpartner individuell.

„Gemeinsames Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen zu begeistern, neugierig zu machen auf Theater, Kunst oder Musik und Lust zu wecken, selbst kreativ zu werden“, so die Kulturkoordinatorinnen der Schule, Mechthild Esch-Klemme und Andrea Loher. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln im Unterricht gemeinsam mit ihren Lehrkräften und den außerschulischen Kulturpartnern ein fächerübergreifendes kulturelles Bildungsangebot. Dabei wünschen sich die Kulturkoordinatorinnen eine möglichst breite Beteiligung, nicht nur der künstlerischen Fächer. Die Herausforderung besteht darin, verlässliche Strukturen und förderliche Bedingungen zu schaffen, damit sich ein fächerübergreifendes kulturelles Bildungsangebot entfalten kann, das langfristig zur Verbesserung der Schulqualität beiträgt.

Die Entwicklung des kulturellen Schulprofils wird durch Fortbildungsmodule, Fachtage und Rahmenveranstaltungen unterstützt. Gemeinsam mit den Kulturkoordinatoren der Schulen und teilweise Schulleitungsmitgliedern nehmen die Kulturpartner an den Veranstaltungen teil. Die außerschulischen Partner werden weitergebildet zu „Beratern vor Ort“ für die kulturelle Bildung an Schulen.

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