Einweihung am Meppener Bahnhof

(th) Die Sonne stand hoch am Himmel und lachte aus vollen Zügen. Zahlreich hatten sich Gäste aus Politik und Wirtschaft unter dem neuen Dach auf dem Vorplatz des Bahnhofes eingefunden. Das neue Bahnhofs-Umfeld bietet mit seinem barrierefrei zu erreichenden Gleis 2, den öffentlichen Toiletten und der vom Vitus-Werk geführten Radstation vieles, was man sich von einem zeitgemäßen Verkehrsknotenpunkt erhofft. Auch wurde mit dem neuen Kiosk/Café Vorzüglich eine wunderbare Möglichkeit zum Verweilen für Bahngäste und andere Besucher geschaffen.

Bürgermeister Knurbein brachte das, was viele der Anwesenden dachten, in seinen Worten zum Ausdruck: „Das Dach schützt nicht nur vor Regen, es spendet auch kühlenden Schatten!“ An der Finanzierung der ca. zehn Millionen Euro teuren Umbaumaßnahmen hatten sich viele Träger beteiligt. Landrat Winter freute sich, dass der Landkreis diesen Umbau ebenfalls mit mehr als 300000 Euro unterstützt habe.

Nichtsdestotrotz war auch deutliche Kritik aus vielen Richtungen gegenüber der Deutschen Bahn zu vernehmen. Die Möglichkeit, Fahrkarten für den Fernverkehr am Automaten bzw. Schalter zu erstehen, wird in Meppen ab Dezember diesen Jahres völlig entfallen. Nahverkehrstickets werden aber über die Westfalenbahn vertrieben. Hier ist Handeln geboten.